Hochsensitive Kinder verstehen
Hast du oft das Gefühl, dass dein Kind die Welt intensiver wahrnimmt als andere? Reagiert es stark auf Geräusche, Stimmungen oder Veränderungen? Wutausbrüche ohne scheinbaren Grund, langes Nachdenken oder schnelle Überforderung können den Familienalltag herausfordern – und lassen Eltern oft ratlos zurück.
In diesem zweiteiligen Seminar bekommst du Klarheit, was mit deinem Kind los ist und was du tun kannst. Du bekommst einen Einblick in die Reizverarbeitung hochsensitiver Kinder, so dass du die Reaktionen deines Kindes besser verstehen und einordnen kannst. Auf dieser Grundlage werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die dir helfen, dein Kind empathisch zu begleiten und für die Anforderungen des Alltags zu stärken.
Inhalte und Ziele
Erster Abend: Verstehen und Einordnen
- Wie das Gehirn wahrnimmt: Neurobiologische Grundlagen der Hochsensitivität
- Typisch hochsensitiv: Merkmale erkennen und verstehen
- Neurodivergenz: Abgrenzung und Einordnung
- Reizüberflutung: Warum das System manchmal überkocht
- Stärken im Blick: Potenziale hochsensitiver Kinder fördern
Zweiter Abende: Begleiten und stärken
- Prävention: Reizüberflutung vorbeugen
- Gefühlstürme begleiten: Sicherer Hafen bei starken Gefühle auf der Basis einer gesunden Abgrenzung
- Besonderheit Lastenträger: empathisch hochsensitive Kinder gut begleiten
- Herausforderungen meistern: Halt geben bei Ängsten und Minderwertigkeit, Übergänge gestalten, neue Situationen vorbereiten
- Chancen nutzen: Zukunft mit einer starken Eltern-Haltung gestalten
für
- Eltern und alle, die privat und beruflich Kinder auf ihrem Lebensweg begleiten
Termine
- jeweils 20–22 Uhr
- 02.06.2027
- 09.06.2027